FAQ

Medizinische Betreuung

„Seit der Gr√ľndung des Medical Staff Teams 2007 sind wir ein eingespieltes Team und arbeiten wie ineinander greifende Zahnr√§der. Unser Ziel ist es pr√§ventiv zu arbeiten und aktiv zu werden, bevor es zu Verletzungen kommt. Wir geben unser M√∂glichstes um jeden fit f√ľr den Auftritt zu bekommen. Das setzt allerdings das Vertrauen der Cheerleader voraus, dass sie fr√ľhzeitig zu uns kommen, ehrlich zu uns sind und wir gemeinsam eine L√∂sung finden. Im Laufe der letzten Veranstaltungen hat sich gezeigt, dass dieses Vertrauen gewachsen ist, und viele Cheerleader sich vor dem Wettkampf an uns wenden.¬†Unsere Kompetenz und Erfahrung f√ľr den Erfolg der Cheerleader.“

Dr. Steffen Haug

Qualifizierung: Facharzt f√ľr Orthop√§die und Traumatologie;¬†Spezialisierung auf Schulter- und Wirbels√§ulenchirurgie
Position: Stellvertretender Krankenhausdirektor und stellvertretender medizinischer Direktor im German Orthopedic Hospital, Kingdom of Bahrain; Leiter der Wirbelsäulenabteilung im German Orthopedic Hospital, Kingdom of  Bahrain
Medical Staff:¬†Gr√ľnder des Medical Staff CCVD und leitender Arzt
Sport: Ehemaliger Sportakrobat, ehemaliger Kunstturner und Trainer, ehemaliger Cheerleader von 2003 bis 2011 und Trainer (Play off (Berlin), Black Scorpions (Germering))

Qualifizierung: Facharzt f√ľr Chirurgie und Unfallchirurgie;¬†Durchgangsarzt (erm√§chtigt zur Behandlung von Arbeitsunf√§llen);¬†Fachkunde Rettungsdienst (Notarzt)
Position: Praxis f√ľr Chirurgie und Unfallchirurgie in Bergisch Gladbach:¬†www.praxis-gilbert.de

Qualifizierung: Facharzt f√ľr Orthop√§die – Rheumatologie, Sportmedizin – Manuelle Medizin – Akupunktur, Osteologe ( DVO)
Position: Orthopädische Praxis Eppendorf
www.hanseorthopaedie.de
Qualifizierung: Facharzt f√ľr Kinderchirurgie
Position: Praxis Kinderchirurgie Dr. Andreas Just – Altenburg/Th√ľr.
Sport: Squash, Snowboard, Rettungsschwimmer, Tauchen

Qualifizierung:
staatl. gepr. Physiotherapeut; sekt. HP (PT)
Position: Inhaber der Physiotherapie Gleuel in H√ľrth bei K√∂ln:¬†www.phyiothrapie-gleuel.de;¬†Gesch√§ftsf√ľhrer der Prime Physio Consulting UG:¬†www.prime-physio.de
Medical Staff: Gr√ľndungsmitglied des Medical Staff CCVD;¬†leitender Physiotherapeut;¬†Organisation und Einsatzplanung
Sport: ehemals aktiv American Football, Basketball und Tanzen als Assistenztrainer im Bereich American Football und Tanzen
Qualifizierung: Gesundheits- und Krankenpfleger, RAiP, Dozent f√ľr Erste Hilfe und Pflegeberufe, Student der Humanmedizin
Position: Geschäftsf. Gesellschafter bei MDM Medizinische Dienste Medicor GmbH: www.mdm-herne.de
Medical Staff:¬†Verantwortlicher f√ľr den Bereich Notfallversorgung
Sport: Budoka seit 10 Jahren, (Ninjutzu)

 Der Zeitplan

Der Zeitplan ist die Quintessenz der Meisterschaft Рer 
bestimmt den Tag f√ľr Aktive, Trainer, Helfer, Juroren und Verk√§ufer. Das CCVD Pipeline-Prinzip bedingt klare Zeitangaben an allen zu absolvierenden Stationen wie ‚ÄěWarm-Up“, ‚ÄěRun Through“, ‚ÄěPasscheck“ und ‚ÄěAuftritt“, damit diese in einem fortlaufenden Fluss durchlaufen werden. Organisatorisch bedeutet dies, dass die Meisterschaft Backstage, leicht nach vorn verschoben, ebenfalls l√§uft. So testen im Run-Thro
ugh-Bereich – auf einem zweiten Wettkampffloor – alle Starter ihre Routine bereits ca. 60 Minuten vor dem Wettkampf ein letztes Mal. Vorteil des Systems ist, dass Teams, die sp√§ter starten, auch entsprechend sp√§ter anreisen k√∂nnen. Auch wenn der detaillierte Zeitplan f√ľr Mehrfachstarter u.U. Stress verursacht, erm√∂glicht er ein modernes Wettkampfmodell, das Stellproben beinhaltet, ohne diese im Morgengrauen vor der Meisterschaft durchzuf√ľhren. Die abwechselnde Anordnung von zwei Kategorien erm√∂glicht zudem einen schnellen Ablauf – zwei komplette Jurys werten parallel. Jeweils eine Jurorengruppe bepunktet fortlaufend eine Kategorie und nutzt die Auftritte der jeweils anderen Kategorie um ihre Bewertungen zu beenden und zu addieren.

Bei 1500 bis 2300 Teilnehmer in rund 110 startenden Teams pro Meisterschaft ist die Erstellung eines Zeitplans eine komplexe Aufgabe. Die Startreihenfolge ergibt sich innerhalb der Kategorienanordnung nach dem Zufallsprinzip – allerdings in Abstimmung mit dem Wettkampfprogramm der startenden Gesamtvereine. Der Ablauf der Kategorien wird vor der Saison von Jury- und Meisterschaftsobfrau gemeinsam festgelegt. Bei der Anordnung der Teams wird dann auf eventuelle Doppelstarts und Starts weiterer Vereinsteams geachtet, um allen die Chance zu geben, ihre Vorbilder bzw. Z√∂glinge anzufeuern. Teams ohne Einschr√§nkungen im entsprechenden Zeitfenster werden dann per Zufallsprinzip hinzugef√ľgt.
Die K√ľrzel bezeichnen die unterschiedlichen Kategorien und lassen sich logisch herleiten. Grunds√§tzlich gilt hierbei: Am Anfang steht die Altersklasse (P = PeeWee, J = Junior, S = Senior). Im Team-Cheerbereich bedeutet ein A = Allgirl, C = Coed mit dem C f√ľr Cheer, bei den Spezialkategorien GR= AllGirl Groupstunt, CG = Coed Groupstunt und PA = Partnerstunt. Eine Zahl bezeichnet die Leveleinteilung – bei PeeWees gibt es Level 1 und 2, bei Juniors und Seniors 4, 5 sowie 6. Die Performance Dancestilrichtungen werden wie folgt abgek√ľrzt: Freestyle (F), HipHop (H) und Jazz (J).

Meisterschaftsanmeldung im Backoffice

Mit dem Backoffice haben der CCVD und seine Landesverb√§nde ein modernes Verwaltungstool f√ľr ihre Vereine. Als Online-B√ľro kann das System flexibel √ľberall benutzt werden. Seine Funktionen sind weitreichend – Vereine k√∂nnen ihre Mitglieder dynamisch verwalten, P√§sse online beantragen und ausdrucken, Statistiken √ľber ihre Mitglieder generieren UND ihre Teams zur Meisterschaft anmelden. Somit entf√§llt eine Menge Papierkram, das ist nicht nur umweltschonend, sondern tr√§gt auch zur √úbersichtlichkeit bei. Sobald einmal alle Mitglieder angelegt sind, sind Meisterschaften und Statistiken nur noch eine Sache von wenigen Klicks. ¬†Zum Backoffice.

twothirty.de erklärt: der deutsche Cheerleading-Blog mit einer
Step-by-Step-Anleitung zur Passerstellung im CCVD.

Die Online-Meisterschaftsanmeldung erspart l√§stiges Ausf√ľllen von Formularen – ein Klick (H√§kchen) pro Mitglied und schon ist es dabei. Zudem kann diese Meldung bis zur Deadline immer wieder ge√§ndert werden. Bei R√ľckfragen k√∂nnt Ihr Eure Anmeldung immer wieder einsehen, pr√ľfen und drucken oder auch wieder l√∂schen – zus√§tzlich erhaltet Ihr dort nach der Deadline ein √úbersichtsdokument, das Eure gemeldeten Teams und die anfallenden Startgeb√ľhren aufzeigt.
Auf organisatorischer Seite kann die Starterliste fast direkt aus den Anmeldedaten generiert werden und die Summe der Startgeb√ľhren berechnet sich von selbst. Dazu kommt das Online-Passcheck-System, das nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch im Nachhinein bei R√ľckfragen eine sofortige Pr√ľfung f√ľr alle Verbandsmitarbeiter – egal aus welcher Stadt – zul√§sst.
Es d√ľrfen ausschlie√ülich in dem Team als Aktive gemeldete Personen auf der Matte stehen, daher empfiehlt es sich alle eventuellen Ersatzstarter zu registrieren. √úberhaupt ben√∂tigt seit 2013 jeder Starter einen g√ľltigen (d.h. best√§tigten) Pass – Trainer und Betreuer hingegen m√ľssen lediglich mit dem Namen im Backoffice eingepflegt werden. Bei Betreuern, die kein Vereinsmitglied sind, kann beim Anlegen die Option „kein Mitglied“ ausgew√§hlt werden. Eine Teamfotografenakkreditierung ist NICHT personen-, sondern VEREINSGEBUNDEN, sodass ein Teamfotograf immer eine Zutrittsberechtigung braucht – z.B. k√∂nnt ihr ihn als Betreuer anmelden oder einen Zuschauer f√ľr diese Aufgabe berufen.
Am Anfang steht die (etwas zeitaufwendige) Aufgabe ALLE Mitglieder in das Backoffice mit Namen (ACHTUNG korrekte Schriftweise), Geburtsdatum und Foto einzupflegen. Danach k√∂nnen diese Einzelmitglieder den verschiedenen Teams, die unter dem ‚ÄěOrganigramm“-Zeichen erstellt werden k√∂nnen, zugeordnet und P√§sse f√ľr alle Aktiven beantragt werden.
Aus der Team√ľbersicht kann √ľber den Meisterschaftsbutton ‚ÄěMedaille“ die Registrierung der verschiedenen Teams erfolgen – hier kann nun konkret ausgew√§hlt werden, wer dabei ist und in welcher Position (Aktiver oder Betreuer). Nach dem eigentlich Anmeldeprozess nun bitte nicht das DRUCKEN vergessen – mit Hilfe der Druckertaste k√∂nnt Ihr Eure Registrierung zum Pr√ľfen drucken. Solltet Ihr Fehler finden, k√∂nnt Ihr – bis zur Schlie√üung des Backoffice 4 Wochen vor dem Meisterschaftstermin – den Vorgang wiederholen und die entsprechenden H√§kchen umsetzen!

Teamfotografen und Presse

Mit der zweigeteilten Akkreditierungsregelung sowie dem Fotopartner hat der CCVD ein modernes System zur Handhabung der Bildrechte gefunden. Allstar Cheer √ľbernimmt als Fotopartner das schie√üen von Wettkampffotos aller Meisterschaften und bietet diese professionellen Schnappsch√ľsse nicht nur zum Verkauf an, sondern arbeitet sie dem CCVD zudem f√ľr die redaktionelle Berichterstattung zu. Bilder und Videos seiner eigenen Starter kann jeder Verein zudem v√∂llig kostenlos selbst durch einen Teamfotografen und -filmer aufnehmen lassen. Weiterhin k√∂nnen sich Pressevertreter mit ihrem mitunter hochwertigen Equipment akkreditieren und erhalten zus√§tzliches Informationsmaterial f√ľr ihre Beitr√§ge. Mit Handys und normalen Digitalkameras d√ľrfen auch Fans von ihren Sitzpl√§tzen fotografieren und filmen. Zudem kann der jeweilige Ausrichter die Erstellung einer DVD in Auftrag geben und diese vertreiben.

Diese Regeln wurden entwickelt, da es im Interesse aller Mitglieder ist, dass Fotos und Videos von Meisterschaften nicht zweckentfremdet oder missbraucht werden. Profiausr√ľstungen mit denen extreme Detailfotos m√∂glich w√§ren, sind daher nur f√ľr akkreditierte Pressevertreter erlaubt – anhand der Akkreditierungsdaten k√∂nnen wir in Problemf√§llen gleich reagieren. Gleichzeitig versuchen wir Euch als Vereinen entgegenzukommen und nutzen daher Modelle wie die Teamfotografen/-filmer und erlauben den Fans das Fotografieren / Filmen von den Trib√ľnen. ABER dieses ausgeglichene Modell von Kontrolle und Zusammenarbeit setzt nat√ľrlich auf die Anerkennung durch Vereine und Fans.
G√§ngige Digitalkameras und Handys werden von der Security am Einlass nicht beanstandet. Als Profiausr√ľstung, die von den Trib√ľnen NICHT benutzt werden darf, haben wir Kameras mit Tele- oder Wechselobjektiven definiert, sowie Cam- und Videorekorder.
Die Teamfotografen-/-filmerakkreditierung wird vom Verein angefordert und ist damit nicht personengebunden, was es n√∂tig macht, den Fotografen als Begleitperson zu melden. Wir haben dieses Modell gew√§hlt, weil der ID-Button damit innerhalb des Vereins weitergereicht werden kann. D.h. jedes Team kann von einer anderen Person fotografiert werden – was gerade in gr√∂√üeren Vereinen √ľblich ist. F√ľr die Aufnahmen an der Matte geht der Teamfotografen-/-filmer zum Ausweisen mit seinem Team durch den Passcheck und nimmt dann einen speziell gekennzeichneten Platz f√ľr Teamfotografen-/-filmer ein – nat√ľrlich nur w√§hrend des Auftritts des eigenen Teams, da sicherlich auch der n√§chste Starter Fotos seiner Performance haben will.
Videos und Fotos Eurer eigenen Teams k√∂nnt Ihr √ľber Euren Verein nach eigenem Ermessen auf Eurer Website, YouTube, Facebook u.√§. ver√∂ffentlichen. Bitte beachtet, dass dies nicht f√ľr Videos/Bilder anderer Vereine gilt.

Passwesen

Die CCVD Bundespassstelle f√ľhrt seit 2013 ein zentrales Register aller Cheerleader, die an Meisterschaften teilnehmen. Jeder aktive Sportler ist hier mit Personendaten, Vereinszugeh√∂rigkeit und Lichtbild registriert. Als praktische Handhabung l√§uft die Passverwaltung sowohl von Vereins- als auch Verbandsseite online √ľber das Backoffice. So k√∂nnen alle Daten effektiv auf verschiedenen Ebenen genutzt werden ‚Äď z.B. f√ľr Vereine synchron f√ľr Teamverwaltung, Statistikabgabe oder Meisterschaftsanmeldung. Zudem ist die Passverwaltung variabel abrufbar. Der Passcheck auf CCVD-Meisterschaften kann umweltfreundlich online per Backoffice durchgef√ľhrt werden und R√ľckfragen k√∂nnen von allen zust√§ndigen Verbandsmitarbeitern zeitnah bearbeitet werden.

Ein bundesweit einheitliches Passwesen garantiert einen sportlich fairen Wettkampfbetrieb. Die Kaderzugeh√∂rigkeit ist f√ľr die Dauer der finalen Meisterschaftsvorbereitung (‚Äěhei√üe Phase“ von November bis M√§rz) unantastbar, wenn nicht im gegenseitigen Einverst√§ndnis anders gel√∂st. Weiterhin sorgt der CCVD so f√ľr die Einhaltung der Altersvorgaben ‚Äď die Bundespassstelle pr√ľft und gleicht die offiziellen Ausweisdokumente mit den Vereinsunterlagen ab.
Bis zur Wechselfrist (2014/2015: 31. Oktober) kann ein Verein f√ľr seinen neuen Sportler einen Pass OHNE Freigabe des alten Vereins beantragen. Die K√ľndigungsfrist ist kein beeinflussender Faktor, es z√§hlt das Beantragungsdatum. Ein Passantrag nach diesem Termin kann nur¬†MIT Freigabe¬†des abgebenden Vereins bearbeitet werden.
Ein Aktiver kann seinen Pass bis zur Wechselfrist (31. Oktober) selbst¬†inaktiv stellen¬†lassen, wenn er ohne neuen Verein aus dem Wettkampfbetrieb (vor√ľbergehend) ausscheidet. In diesem Fall kann eine neue Passbeantragung auch nach der Wechselfrist ohne Freigabe erfolgen.
Zu unterscheiden sind hier ‚Äěaktive Wettkampfteilnahme“ (Pass) und Vereinsmitgliedschaft ‚Äď eine Vereinsmitgliedschaft ist auch ohne Pass im CCVD m√∂glich, ein Start auf einer CCVD-Meisterschaft hingegen bedingt einen g√ľltigen Wettkampfpass. Ein Sportler kann also in mehreren Vereinen (auch Cheerleading-Vereinen) Mitglied sein, aber nur in einem Verein einen g√ľltigen Pass besitzen.