Das Thema „Doping“ macht auch vor unserer Sportart nicht halt. Auf dem Weg zur weltweiten Anerkennung unserer Sportart ist es daher umso wichtiger, dass sich auch unser Verband mit der aktiven Bekämpfung des Dopings auseinandersetzt. Der CCVD arbeitet bereits seit 2014 mit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) zusammen. Auf der ECU Europameisterschaft, die 2014 in Bonn stattfand, hat der CCVD gemeinsam mit der ECU auch erstmals Dopingkontrollen durchgeführt – und dies sozusagen mit Erfolg, auch wenn das positive Test-Ergebnis natürlich eher negativ bewertet werden muss. Aufgrund eines Dopingverstoßes wurden die Ergebnisse in der Senior Partnerstunt Kategorie korrigiert, das ursprüngliche Gewinnerpaar aus Slowenien wurde disqualifiziert und für zwei Jahre gesperrt. Das neue Ranking in der Partnerstunt-Kategorie ist erfreulich für Deutschland, denn unsere zwei Partnerstunt-Paare, die auf der EM 2014 angetreten sind, rücken nun beide auf die Medaillenplätze: Cathleen Vogt & Tino Wollmann (LCV Dresden) können sich nachträglich über die Silbermedaille und Lisa Stöcker & Marco Schulz (SC Bayer 05 Uerdingen) über die Bronzemedaille freuen. Die neuen Titelträger sind Ida Grom & Matevz Remskar aus Slowenien.

„Unser Ziel ist, in den nächsten Jahren die Zusammenarbeit mit der NADA auszubauen und zunächst besonders im Bereich der Prävention tätig zu werden. Speziell im Bereich der Trainerausbildung ist eine fundierte Aufklärungsarbeit zu diesem Thema von großer Bedeutung.“, sagt Dr. Jan Becker, Präsident des CCVD.